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Skulpturenausstellung: Die Mütter des Widerstands - Auf der Suche nach Gerechtigkeit



Eine Ausstellung als Mahnmal – „Die Mütter des Widerstands“ lautet der Titel einer Schau, die noch bis zum 15. Dezember in Köln-Mülheim (Kulturbunker, Berliner Str. 20, 51063 Köln, 10.12., 10-20 Uhr // 13.12.-15.12., 10-20 Uhr) zu sehen ist. Im Zentrum stehen Skulpturen von Shole Pakravan, einer Iranerin, deren Tochter Reyhaneh vom Islamischen Regime umgebracht wurde (wir berichteten). Sie hat eine Reihe von Müttern aus Holz erstellt, deren Kinder von der Islamischen Regierung ermordet und hingerichtet wurden.


Daneben werden Geschichten weiterer betroffener Mütter präsentiert, illustriert von der Künstlerin IceFlower, erzählt per Audioinstallationen, unter anderen eingesprochen von Jasmin Tabatabai, Jasmin Schwiers und Elmira Raifzadeh.


Schon am vergangenen Wochenende wurde die Ausstellung mit einer Podiumsdiskussion eingeläutet, mit Shole Pakravan, Shanli Anwar (Journalistin und WDR Moderatorin, Katajun Amirpour (Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Köln, Autorin) Pooyan Mokari (Journalist, Schriftsteller), Max Lucks (Bundestagsabgeordneter, Bündnis 90/ Grünen).



Die Veranstaltung wird organisiert von free_human__ , einer im September 2022 gegründeten Initiative, die sich als Sprachrohr für unterdrückte Menschen im Iran einsetzt. Sie organisiert Menschenketten, Mahnwachen, Vorträge, Demos und Informationsabende zum Thema Iran. Die Initiative ist parteiunabhängig; religiöse und politische Zugehörigkeiten spielen keine Rolle, solange die Freiheit und Rechte anderer geachtet werden.


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